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Cinematographie

Cinematographie meint Bewegung. Diese Bewegung zwischen und in einzelnen Elementen evoziert eine Vielzahl an Bedeutungen, die im Wahrnehmungsprozess zu unterschiedlichen Ergebnissen führen können. Rezipieren und Wahrnehmen ist in einem Prozess, der darüber hinaus will, die Grundlage für eine tiefer greifende Auseinandersetzung mit dem Facettenreichtum eines Kunstwerks. Wissenschaftliche oder analytische Technik und Methodik eröffnen neue Sichtfelder und führen zu weiterführenden Diskursen, die eine Vielschichtigkeit des Mediums offenlegen und formulieren. Solche Diskurse können unter anderem historischer oder theoretischer Natur sein. Cinematographische Bilder sind prägende Produkte der Gesellschaft seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Sich mit solchen Bildern in ihren ästhetischen Konzepten, gesellschaftliche Bezügen, historischen Konsequenzen etc. zu beschäftigen, ist die Aufgabe filmwissenschaftlicher Forschungen. Ein wissenschafts-analytischer Ansatz setzt die Cinematographie in konkrete Kontexte, aus deren Auseinandersetzung verschiedene Möglichkeiten kulminieren.

Im Kontrast zum Konzept des Kulturtagebuchs formulieren sich Verbindungen und Relationen zwischen den analytischen und den sehr subjektiv gehaltenen Texten. In der Gegenüberstellung, Verknüpfung oder völligen Kontroverse liegt der Reiz sich mit beiden Textergebnissen zu befassen.