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Badlands

Fassung: 
Deutsche Synchronisierung
Status: 
Fehlerhaft
Zitate: 
Ich habe nicht vorausgesehen, dass das, was damals in den verträumten Straßen dieses ruhigen Städtchens begann, einmal in den Badlands von Montana enden würde.
Er sah besser aus als alle, die ich bisher gesehen hatte. Er sah aus wie James Dean.
Zwischen Gestank und Dreck rief er sich ins Gedächtnis zurück wie ich am Abend vorher ausgesehen hatte. Wie ich mit meiner Hand durch sein Haar gefahren war und mit den Fingerspitzen die Konturen seiner Lippen nachgezeichnet hatte. Er wollte zusammen mit mir sterben und ich träumte davon mich auf immer und ewig in seinen Armen zu verlieren.
Kit leistete einen Schwur. Er würde immer bei mir bleiben und dafür sorgen, dass sich nichts und niemand zwischen uns stellt. Er schrieb alles auf. Er legte das Schriftstück zusammen mit unseren kleinen Glücksbringern in eine Schachtel und lies es mit einem Ballon, den er mal bei dem Müllabfahren gefunden hatte in die Lüfte fliegen. Sein Herz war erfühlt von Sehnsucht, als er den Ballon langsam davon treiben sah. Ihm muss klar geworden sein, dass wir diese Tage des Glücks nicht noch einmal erleben würden. Das sie unwiederbringlich verloren waren.
Ich begann im Wald zu leben. Das Zwitschern der Vögel und das Summen der Libellen in der Luft. Alles schien so friedlich und einsam, als wären wir die einzigen Menschen auf der Welt. Wenn die Blätter über unsern Köpfen rauschten, meinte man die Geister flüstern sich wehklagend andere Sorgen zu, die sie bedrückten. Eines Tages, ich betrachtete mir gerade ein paar Bilder mit Dad’s Diaapparat, da traf es mich wie ein Schlag, dass ich nichts weiter war, als eben dieses kleine Mädchen geboren in Texas. […] Deren Vater ein Plakatmaler war, der schon so früh sterben musste. Mir lief ein Schauer den Rücken herunter. Ich dachte, wo würde ich wohl in diesem Augenblick sein, wenn ich Kit nie begegnet wäre oder er niemanden getötet hätte? In diesem Augenblick. Wenn meine Mutter meinem Vater nicht begegnet wäre? Oder wenn sie nicht gestorben wäre? Und wie sieht der Mann aus, den ich einmal heiraten werde? Was tut er jetzt, in dieser Minute? Denkt er vielleicht gerade an mich, obwohl er mich gar nicht kennt und wenn ja, sieht man es seinem Gesicht an? Danach verfolgte mich tagelang Angst. Manchmal wünschte ich, ich könnte in einen tiefen Schlaf fallen und irgendwo in einem Traumland wieder aufwachen, aber so etwas geschah nicht.
Ist das ihre Spinne da in der Flasche? - Ja. - Was geben sie ihr denn zu fressen? - Fliegen. Grashüpfer, wenn ich welche fange. - Beißt die? - Mich hat sie noch nicht gebissen.
Wenn ich so singen könnte. Wenn ich das singen könnte, was ich gerade im Augenblick fühle. Das wär `ne Wucht.
Kit ahnte, dass alles zu Ende ging. Er fragte sich nur, würde ein Arzt ihn morgen schon für Tod erklären oder würde er noch in der Lage sein Übermorgen über sich in den Zeitungen zu lesen. Es war für ihn eine furchtbare Vorstellung ganz alleine erschossen zu werden ohne ein Mädchen bei sich, das laut seinen Namen rufen hörte. Aber der Anblick der Berge im Dämmerlicht brachte für Augenblicke seine Hoffnung zurück.
Ich wollte schon immer `n Krimineller sein. Von klein auf, aber nicht so ein großer. Aber die muss es auch geben.
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