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Einsamkeit

Ich bin nackt. Ich träume. Ich bin ängstlich. Weiß nicht wohin ich gehe. Weiß nicht wohin ich gehen kann. Ich bin nackt und ich träume. Ich sehe nichts. Meine Augen sind im Dunkeln. Mein Blick ist von Schwarz bedeckt. Ich laufe. Ich habe Angst. Ich laufe ins Nichts. In die absolute Dunkelheit laufe ich. Ohne zu wissen, wohin ich kommen werde; ohne zu wissen, wohin meine Reise geht. Ich gehe mit großer und unaufhörlicher Angst in die Dunkelheit ohne zu wissen. Ich weiß überhaupt nichts mehr. Ich sehe und fühle überhaupt nichts mehr. Ich habe nur noch Angst. Nichts Anderes. Es gibt nichts anderes mehr als meine Angst und mein sinnloses Umherirren.

Für was lebt oder stirbt man. Für was wurde man geboren. Die Kraft die aus diesem innerlichen Gefühl heraus wächst, ist eine Kraft von Leben und Tod. Dieser Film handelt nicht nur von Leben und Tod; von Gewalt und Macht. Es ist der Glaube an etwas, dass man nicht erklären kann; der Glaube an sein innerstes Gefühl; der Glaube daran mit seinem Handeln etwas bewirken zu können; auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist. Im Falle von Bobby Sands ist es mehr als diese Kleinigkeit und Steve McQueen handelt mit seiner Regie ebenfalls für etwas Großes, Ideelles. Nämlich den Mut und die Kraft zu haben seine innersten Überzeugungen nach einem Außen zu tragen. Im Falle von Bobby Sands und im Falle von Steve McQueen; seiner Crew; Michael Fassbender. Im Sinne von vielerlei Dingen, die schwer zu erklären sind. Aber es geht hier auch um den Film. In ruhigen, fast statischen und zeitlosen Bildern erzählt uns jedes einzelne Bild eine Lebensgeschichte. Dabei sticht die Komposition einer einzelnen Sequenz unglaublich heraus. Nichts täuscht darüber hinweg. Nichts und Niemand kann das leugnen. Kein Zweifel an der Brillianz dieses Films. (T.O.)

Film ist... Bild und Ton in Beziehung gesetzt. Die Bewegungslogik der Bilder steht gegenüber und im Zusammenhang mit der Bewegungslogik der Töne. Systematisch überformt Malick und sein Kameramann Lubetzki jedwede narrative Erscheinung – überschreitet, übertrifft, übersetzt. Das darüber hinaus kommen, was die Elemente eines Films einfordern: Schauspiel formuliert mehr als Mimik und Gestik, bestimmt sich zum Ausgangspunkt der Dynamik der Bewegung. Die Figuren sind im Fokus der Kamera und somit auch im Fokus der musikalischen Partitur. Die Kamera bewegt sich auf sie zu, zieht von ihr ab und dreht sich von dannen, um durch einen Schnitt ins nächste Bewegungsschema zu fluten. Knight of Cups treibt dieses Prinzip auf die Spitze, das sich vor allem seit The Tree of Life angedeutet hat: Material und Form als das Essentielle des Films, die Bewegung als herkömmliche Narration des Überschwangs. Die Erzählung selbst findet zum einen im Off-Kommentar statt – als Malicks Stilmittel schlechthin – und Hier und Da über diegetische Sprache, die jedoch vielmehr in der Anarchie der Kameralogik verstummt, unerheblich wird, sich ad absurdum führt. Doch was transportiert der Film in den Kinosaal? Christian Bale einerseits in die städtische, jedoch vielmehr menschenleere Landschaft gesetzt und andererseits stets aufs Neue mit Frauenfiguren im architekturalen Raum. Der Raum selbst fungiert als Kader für die Konstanz der Bewegungsschemata der Kamera. Diese Form der Bewegung hebt sich über die musikalische Konnotation wieder auf. Christian Bale als Rick – still, verwegen, melancholisch. Sein Ausdruck oszilliert von empathisch bis ruhelos über nachdenklich zu verzweifelnd. Der Sinn des Lebens. Die Zeit. Die Suche des Individuums nach Antworten, die nicht existieren. Malick nähert sich mehr und mehr an: Sein und Zeit. Das Filmische als philosophische Ausdrucksform. (T. O.)

La caméra est statique. Les personnages sortent de son champ de vision mais elle ne bouge pas. Elle ne les suit pas. Elle reste immobile. On suppose les actions, on entend ce qui se passe mais on ne voit pas. Les personnages sont perdus. Seuls. Les regard sont suspendus dans le vide. Les bouches se mouvent, ils parlent, mais sans expression aucune sur les visages. Il y a ce mur invisible mais immense entre les êtres. Ils ont peur à chaque pas qu'ils font l'un vers l'autre. Elle est dans le doute. Il est naif peut être, ou trop romantique en effet... L'homme est beau dans sa solitude, sa simplicité. C'est original, du cinéma comme moi n'en avais jamais vu. Et j'aime ce cinéma. (O.G.)

Ein Ausdruck derer Hände. Hände die mich berühren wollen. Anfassen. Begrapschen. Irgendwo dran und drüber wollen. Die Hände der Anderen. Der Anderen Hände Tod. Der Anderen Hände die mich anekeln. Ich missachte sie. Ich verabscheue sie. Ich sperre sie weg. Aus meinen Gedanken heraus. So lange sperre ich sie aus meinen Gedanken heraus wie sie sich einsperren lassen. Mit all ihrer Gier. Mit all ihrer Wollust. Und Habsucht. Die fiesen, notgeilen Hände. Abgestorbene. Angebrannte und abgehackte Männerhände die mir meine Unschuld rauben wollen. Meine schon ausgetriebene Unschuld. Aber ich lasse das nicht zu. Ich lasse das nicht wahr sein. Meine Hände sind Werkzeuge. Ich verteidige mich. Ich räche mich. Ich lasse niemanden an mich heran. (T.O.)

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